01.11 - 20.11.2017 Bolivien 3 – Poopo, Oruro –> El Alto – La Paz – N.P Sajama – Copacabana – Titicacasee

01.11 - 20.11.2017 Bolivien 3 – Poopo, Oruro –> El Alto – La Paz – N.P Sajama – Copacabana – Titicacasee

01.11 – 10.11 Poopo, Oruro –> El Alto – La Paz
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Auf nach La Paz auf der Ruta 1 - On the way to La Paz on the Ruta 1 - En el camino a La Paz en la Ruta 1

La Paz und El Alto
La Paz: (La Ciudad de Nuestra Señora de La Paz, Aymara: Chuqui Yapu oder Chuquiago, Deutsch: Stadt unserer Frau des Friedens) La Paz ist der Regierungssitz Boliviens (Hauptstadt ist Sucre). Mit einer Höhenlage auf 3200m bis 4100m ist sie der weltweit höchstgelegene Regierungssitz und wurde am 20 Oktober 1548 vom spanischen Captain Alonso de Mendoza gegründet. Die Stadt liegt durchschnittlich auf etwa 3600 m in dem rund 400 Meter tiefen Canyon des Río Chokeyapu, der in die umgebende Hochebene des Altiplano eingeschnitten ist und sich zu einem Talkessel mit einem geschützten und angenehmen Klima weitet. Der Höhenunterschied zwischen den weiter talabwärts gelegenen südlichen Stadtteilen mit vielen Villen und dem Stadtrand am oberen Ende des Talkessels beträgt knapp 1000m. Je höher die Lage, desto ärmer die Bewohner. Der Temperatur Unterschied zwischen den tiefsten und den höchsten Wohnlagen liegt bei immerhin 10°C. Die Temperatur steigt auch im Sommer auf kaum mehr als 20°C und sobald es dunkel wird, kriecht einem die eisige Kälte durch Mark und Bein.
Die Stadt wird vom mächtigen Illimani (6439m) mit seinen vier Gipfeln beherrscht. Mit etwas Fantasie kann man in den Felsen an seinen Hängen ein Bild eines Indio mit Frau, Kind und einem Lama erkennen.
ENG: La Paz and El Alto
La Paz: (La Ciudad de Nuestra Senora de La Paz, Aymara: Chuqui Yapu or Chuquiago, English: City of Our Lady of Peace) La Paz is the seat of the government of Bolivia (capital is Sucre). With an altitude of 3200m to 4100m it is the world's highest seat of government and was founded on 20 October 1548 by the spanish Captain Alonso de Mendoza. The city lies at an average of about 3600m in the approximately 400 meter deep canyon of the Río Chokeyapu, which is cut into the surrounding plateau of the Altiplano and opens to a basin with a protected and pleasant climate. The difference in altitude between the southern parts of the valley further down with many villas and the outskirts at the upper end of the basin is just under 1000m. The higher the situation, the poorer the inhabitants. The temperature difference between the lowest and the highest residential areas is at least 10°C. The temperature rises in summer to barely more than 20°C and as soon as it gets dark, creeps the icy cold air through bones and legs. The city is dominated by the mighty Illimani (6439m) with its four peaks. With a little imagination, you can see in the rocks on its slopes a picture of an Indio with a wife, child and a llama.

Mittwoch 01.11: Nach einer ziemlich kühlen Nacht bei der Lagune fuhren wir wieder nach Poopo. Wir parkten wieder beim Hotel turistico... Der Kreis schloss sich. (Waren wir doch vor 3 Wochen mit Marco und Gabi hier...) Diesmal waren wir jedoch leider ohne Begleitung.
Samstags kamen wir schliesslich, nach einer Autobahn-Strecke von ca. 280km, in El Alto (4150 M.ü.M.) an. Wir liessen Lola auf dem sicheren Parkplatz auf dem Flughafen (4064m) stehen und machten uns auf, die Stadt La Paz zu Fuss und natürlich mit den „Teleféricos“ zu erkunden. Die Gondeln; Wie Skifahren in der Schweiz ;-) Beeindruckend wie die Hügel und der Talkessel verbaut sind und sich die Grossstadt scheinbar endlos unter den Füssen erstreckt... Am Sonntag besuchten wir zudem den riesigen Markt, den Feria 16 de Julio in El Alto, unglaublich... So viele Stände, Personen... der Wahnsinn...
Etwas mulmig war uns dann schon, als wir uns Sonntag abends mit Lola in das Getümmel von La Paz stürzen mussten, um zum Mechaniker inmitten der Stadt zu gelangen. Glücklicherweise war wenig Verkehr und wir kamen unbeschadet an.
ENG: Wednesday 01.11: After a fairly cold night at the lagoon we drove back to Poopo. We parked again at the hotel turistico ... The circle was closed. This time, however, we were without company. On Saturday, we finally arrived in El Alto (4060 M.ü.M.), after a highway distance of approx. 280km. We left Lola on the secure parking at the airport and headed to the city of La Paz on foot and of course with the "Teleféricos". The cable cars; Like skiing in Switzerland ;-) Impressive as the hills and the basin are overbuilt and the city seemed to stretch endlessly below the feet ... On Sunday, we visited the huge market, the Feria 16 de Julio in El Alto, incredible… so many shops, people… crazy!
We were something uneasy when we had to swoop down with Lola in the evening on Sunday night to get to the mechanic in the middle of the city. Luckily there was little traffic and we arrived unscathed.

Und hier ist die Grossstadt in Bildern - And here the big city on pictures - Y aquí la gran ciudad en fotos
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Eine Seilbahn von vielen… - One cable car of many…. - Mi Teleférico…

Sicht auf La Paz: - View over the city La Paz - Vista de la ciudad de La Paz
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Mi Teleférico (Deutsch: Meine Seilbahn), ist ein Luftseilbahnsystem, das den Ballungsraum La Paz-El Alto in Bolivien bedient. Ab September 2017 besteht das 17,3 Kilometer lange System aus 17 Stationen in fünf Linien. Das System wurde von der österreichischen Firma Doppelmayr gebaut. Phase Eins, die aus den roten, gelben und grünen Linien besteht, wurde 2014 eröffnet. Phase Zwei wird das System um weitere acht Linien erweitern, beginnend mit den blauen und orangefarbenen Linien, die beide 2017 eröffnet wurden. Zwei Linien (rot und gelb) verbinden die benachbarten Städte La Paz und El Alto, die durch einen Höhenunterschied von ca. 400m getrennt sind. Nach der Fertigstellung der 10 Kilometer langen Phase Eins im Jahr 2014 galt das System als das längste Seilbahnsystem der Welt, und Phase Zwei wird die Systemlänge um mehr als 20 km verlängern. Mi Teleférico ist das erste Stadtverkehrsnetz, das die Seilbahn als Hauptverkehrsmittel nutzt. Das System wurde geplant, um eine Reihe von Problemen anzugehen, darunter ein prekäres öffentliches Verkehrssystem, das den wachsenden Anforderungen der Nutzer nicht gewachsen war, die hohen Kosten für Zeit und Geld bei Reisen zwischen La Paz und El Alto, chaotischen Verkehr mit seinen nachfolgenden Umweltproblemen, die Lärmbelästigung und eine wachsende Nachfrage nach Benzin und Diesel, die vom Staat subventioniert werden. Bis zum Jahr 2019 soll das Netz um drei weitere Linien, auf insgesamt zwanzig Kilometer und 23 Stationen erweitert werden. Im Jahr 2020 soll dann mit den 2 letzten Linien das Grossprojekt abgeschlossen sein.
ENG: Mi Teleférico (English: My Cable Car), is an aerial cable car system serving the La Paz–El Alto metropolitan area in Bolivia. As of September 2017, the 17.3km long system consists of 17 stations along five lines. The system was built by the Austrian company Doppelmayr. Phase One, which consists of the Red, Yellow, and Green lines, opened in 2014. Phase Two will expand the system by an additional eight lines, starting with the Blue and Orange lines, which both opened in 2017. Two lines (Red and Yellow) connect the neighboring cities of La Paz and El Alto, which are separated by an elevation change of about 400m. Upon the completion of the 10km Phase One in 2014, the system was considered to be the longest aerial cable car system in the world, and Phase Two will extend the system length by over 20 km. Mi Teleférico is the first urban transit network to use cable cars as the primary mode of transportation. The system was planned in order to address a number of problems, including a precarious public transit system that could not cope with growing user demands, the high cost in time and money of traveling between La Paz and El Alto, chaotic traffic with its subsequent environmental, noise pollution, and a growing demand for gasoline and diesel fuel, which are subsidized by the state. By 2019, the network is to be extended by three more lines, to a total of twenty kilometers and 23 stations. By 2020, the major project will be completed with the last 2 lines.

Weitere Infos - More informations:
La Paz,¿antes y después del teleférico? (spanisch)
www.lapazcomovamos.org/olcv/all_notice/108/
Bolivien: Urbanes Doppelmayr-Seilbahnnetz eröffnet in: Die Presse, 30. Mai 2014
www.diepresse.com/home/wirtschaft/international/3814288/Bolivien_Urbanes-DoppelmayrSeilbahnnetz-erof...  
Bolivia Inaugurates World's Highest Cable Railway in: International Business Times, 30. Mai 2014 (englisch)
www.ibtimes.com/bolivia-inaugurates-worlds-highest-cable-railway-video-1592726
Bolivien bleibt goldener Boden für Doppelmayr In: Kurier, 6. März 2015
www.kurier.at/wirtschaft/unternehmen/bolivien-bleibt-goldener-boden-fuer-doppelmayr/117.948.859
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EL Alto (4060 M.ü.M.) – (Der Hohe)
Auf der Hochebene westlich von La Paz ist die Stadt El Alto entstanden, welche inzwischen grösser ist als La Paz; dort befindet sich ebenfalls der internationale, relativ kleine Flughafen La Paz-El Alto. Er ist der höchstgelegene Zivilflughafen sowie der fünfthöchste kommerzielle Flughafen der Welt mit einer Höhe von 4064m
Der vielleicht höchstgelegene Grossmarkt der Welt in El Alto
Einen der größten Märkte Südamerikas, aber vor allem sicher der höchstgelegenste der Welt, könnt ihr in El Alto, Bolivien besuchen. Der Markt von El Alto, besser bekannt unter dem Namen Feria 16 de Julio, vor der Kulisse von La Paz und vor den schneebedeckten Bergen der Cordillera Anden findet zweimal wöchentlich statt, Donnerstag und Sonntag. An einem Tag ist „Feria“ unmöglich zu schaffen, man müsste einen Marathon auf dem Markt laufen. Alleine die Avenida Panoramica mit 2km Länge reicht den meisten Besuchern schon. Kein Wunder, man muss sie auf 3 parallelen Korridoren 3 Mal ablaufen um alles zu sehen. Die „Feria El Alto“ auf über 4`000m Höhe soll sich über 25km2 erstecken, 40`000 Marktstände zählen und mehr als 60`000 Besucher anlocken. Kein Wunder, alles ist superbillig, ob Kleidung, Fahrräder oder Waschmaschinen. Und egal ob man Möbel, Autos oder Hundewelpen sucht, es gibt einfach alles zu kaufen. Der Markt der sich fast über die ganze Innenstadt erstreckt, ist nach Sparten, in viele verschiedene Strassen unterteilt. Hier kaufen die Bolivianer alles, was sie sonst nirgends so günstig bekommen können. Kaum etwas was sich hier nicht findet in dieser interessanten Mischung aus Moderne und Tradition.
http://www.flocutus.de/groesster-markt-der-welt-feria-el-altoworlds-biggest-market-feria-el-alto/
http://www.flocutus.de/groesster-markt-der-welt-feria-el-alto-2dworlds-biggest-market-feria-el-alto-...
ENG: El Alto (4060 masl) - (The High)
On the plateau west of La Paz, the city El Alto was created, which is now larger than La Paz; There is also the international, relatively small airport La Paz-El Alto. It is the highest civilian airport and the fifth highest commercial airport in the world with a height of 4064m
Perhaps the highest market in the world in El Alto
One of the largest markets in South America, but certainly the highest in the world, you can visit in El Alto, Bolivia. The market of El Alto, better known as Feria 16 de Julio, against the backdrop of La Paz and the snow-capped mountains of the Cordillera Andes, takes place twice a week, Thursday and Sunday. In one day, the "Feria" is impossible to do, you would have to run a marathon on the market. Alone the Avenida Panoramica with 2km length is already enough for most visitors. No wonder, they have to run 3 times on 3 parallel corridors to see everything. The "Feria El Alto" at over 4'000m altitude is said to cover 25km2, 40'000 market stalls and attract more than 60'000 visitors. No wonder, everything is super cheap, whether clothes, bicycles or washing machines. And no matter if you are looking for furniture, cars or puppies, there is just everything to buy. The market, which stretches over almost the entire city center, is divided into many different streets by sector. Here, the Bolivians buy everything they cannot get anywhere else so cheap. Hardly anything that cannot be found here in this interesting mix of modernity and tradition.

Die 7 höchsten Städte der Welt - 7 highest Cities in the world
Wir dachten ja, dass Potosí die höchste Grossstadt der Welt sei, wie der Reiseführer beschrieb. Doch im Web stand dann das dies El Alto sei, also recherchierte Fabian gleich ;-)
http://www.amusingplanet.com/2013/07/7-highest-cities-in-world.html?m=1
Schaut es euch an, leider nur auf Englisch, aber Google Translate hilft ja gerne :-) Schon nur die Bilder sind beeindruckend.
ENG: We thought that Potosí was the tallest city in the world, as the guide described. But on the web this was El Alto, so Fabian researched the same ;-)
http://www.amusingplanet.com/2013/07/7-highest-cities-in-world.html?m=1
Look at it, unfortunately only in English, but Google Translate helps so happy :-) Just the pictures are impressive.
Hier die Rangliste:
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5 Tage Mechaniker – Jahreskontrolle
Wir standen gerade mal 5 Tage in La Paz, sehr schneller Topservice (ein Schweizer Mechaniker). Auch wenn mehr zum Vorschein kam als erwartet, wurde alles mit Zufriedenheit repariert. Dies freute uns sehr, zumal wir das letzte Mal für knapp 3 Wochen beim Mechaniker in Santiago standen... Abends genossen wir zusammen die neue „Game of Thrones“ Staffel ;-)
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Mit einem feinen Raclette feierten wir unsere sieben Jahre Beziehung. (In der Werkstatt, auch dies gehört zum Reisen :-)
With a fine raclette we celebrated our seven-year relationship. (In the workshop, this also belongs to travel :-)
Con una buena raclette celebramos nuestra relación de siete años. (En el taller, esto también pertenece a los viajes :-)

ENG: We just spent 5 days in La Paz, very fast top service (a Swiss mechanic). Although more came out than expected, everything was repaired with satisfaction. This pleased us a lot, especially as we stood for the last time for almost 3 weeks at the mechanic in Santiago ... In the evenings, we enjoyed together the new "Game of Thrones" season ;-)

Von La Paz (3660m) hoch nach El Alto (4064m) – 400 Höhenmeter in einer Grossstadt
Freitagmorgen stellte sich dann noch heraus das der Bremszylinder kontrolliert/ausgewechselt werden müsste. Heisst; wenn er die Ersatzteile kriegt, kommen wir nochmals vorbei. Montag sollten wir mehr wissen, doch vorerst fuhren wir los. Es wurde jedoch eine Alptraumfahrt für uns drei: Anfangs ging alles ganz gut, ging ja erst noch stetig runter. Doch dann verständlicherweise wieder hoch... ziemlich steil um Kurven, natürlich durchsetzt mit Bremshügeln... Lola wurde wärmer, da wir immer wieder in den ersten Gang zurückschalten und am Steilhang anfahren mussten... die langsamen Lastwagen und Personenbusse die im dümmsten Moment Personen ausladen mussten machten alles nur noch schlimmer... die Höhe auf der wir uns befanden machte den Rest... Da kam es wie befürchtet: Das Öldruck-lämpchen fing an zu blinken; Überhitzungsgefahr! Nicht schon wieder! Also blieb uns nichts Anderes übrig als an Ort und Stelle zu halten. Warten... weit wäre es nicht mehr gewesen bis oben. 2ter Versuch, Fehlanzeige! Umdrehen, doch Lola hatte keine Kraft, oben Autos, hinten Autos, Hupen, Hupen, unsere Nerven bis zum äussersten gespannt... Tränen... Der Horror... Endlich cm für cm kamen wir vorwärts, konnten umdrehen, runterfahren, sofort kühlte Lola ab und kam wieder in den Normalbereich. Wir fuhren nun eine andere Route, ziemlich geradewegs bis zur Hauptstrasse, dort warteten wir auf einem Parkplatz bis abends um 9 Uhr, der Verkehr liess dann etwas nach. Trotz der grossen Baustelle und zahlreichen Autos kamen wir so schliesslich ohne weitere Probleme oben in El Alto auf dem Flughafen an. Erleichtert und überglücklich fielen wir todmüde ins Bett...
Wir hätten nie gedacht das wir mal so Angst um ein Fahrzeug haben könnten... Dieses Gefühl zu beschreiben ist schwierig, den Moment, wenn du denkst es könnte den Motor überhitzen, Wochen stehen zu müssen um die Reparatur abzuwarten... Schrecklich... und trotzdem, es gibt schlimmeres, aber in dem einen Moment weisst du nicht wie weiter...
ENG: From La Paz (3660m) up to El Alto (4064m) - 400 meters in a big city
Friday morning it turned out that the brake cylinder had to be checked/replaced. If he gets the spare parts, we will come back again. Monday, we should know more, but for the time being we drove off. However, it was a nightmare trip for the three of us: Up again... pretty around steep curves, of course interspersed with brake hills... Lola got warmer, as we had to switch back and forth to the first gear on the steep slope... the slow trucks and passenger buses in the dumbest moment unloading people only made things worse... the height we were on made the rest... Then it came as feared: the oil pressure lamp started to flash; Risk of overheating! Not again! So, we had no choice but to stay where we were. Waiting... it would not have been far to the top. 2nd try, no way! Turning around, but Lola had no strength, above cars, behind cars, horns, honking horns, our nerves stretched to the utmost... tears... The horror... Finally, we came forward cm by cm, could turn around, drive down, immediately cooled Lola and came back to normal. We drove now another route, pretty straight to the main road, there we waited in a parking lot until 9 o'clock in the evening, the traffic then let down a bit. Despite the large construction site and numerous cars, we finally arrived in El Alto at the airport without any further problems. Relieved and overjoyed, we fell exhausted to bed... We never thought that we could ever be so worried about a vehicle... To describe that feeling is difficult, the moment you think it could overheat the engine, having to wait weeks for the repair... terrible... and still, there are worse things, but in that one moment you do not know how to continue ...

11.11 – 16.11 N.P Sajama – La Paz
Auf zum Sajama Nationalpark
Nach dem gestrigen Ereignis waren wir froh die Stadt erstmals zu verlassen und in die Natur zu fahren. Es war eine Strecke von 250km bis zum Sajama Nationalpark. Alles tolle Asphaltstrasse durch eine idyllische Landschaft mit eindrucksvollen Felsformationen und Flüssen, Lamas, Alpacas und Schafen. Dazwischen übernachteten wir bei drei eigenartigen Beerdigungstürmen, „Aymara Funeral Towers“ auch „Chullpas de Carangas“ genannt, von welchen überall auf der Strecke zu sehen waren. Am Sonntag kamen wir schliesslich beim Park an auf einer Höhe von ca. 4300m an.
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ENG: On the way to the Sajama National Park
After yesterday's event, we were glad to leave the city and go into nature. It was a distance of 250km to the Sajama National Park. All the way great asphalt road through an idyllic landscape with impressive rock formations and rivers, llamas, vicunas, alpacas and sheeps. In between we stayed at three strange funeral towers form the Aymara people also called "Chullpas de Carangas", which could be seen everywhere on the route. On Sunday, we finally arrived at the park at an altitude of about 4300m.
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Sajama National Park
Rund um den Nevado Sajama, der mit 6542 Metern nicht nur der höchste Berg Boliviens, sondern auch einer der höchsten Vulkane der Welt ist liegt der Sajama Nationalpark, nur rund 24km von der Grenze zu Chile entfernt. Das Gebiet wurde schon 1945 unter Schutz gestellt und ist der älteste Nationalpark Boliviens. Auf seiner insgesamt 80'000 Hektar grossen Fläche liegen noch weitere Vulkane, viele Lagunen, heisse Quellen und Geysire. Mit etwas Glück lassen sich Vicunas, der Suri (Andenstraus), Gürteltiere und Andenwildkatzen beobachten. Höhepunkt des Parks ist zweifellos der Sajama selbst. Der kegelförmige Vulkan ist seit mindestens 25'000 Jahre erloschen und gilt in den umliegenden Dörfern als Heiligtum. Bis auf eine Höhe von 5000 Metern ist er mit Quenua – Bäumen bewachsen, die den höchsten Wald Boliviens bilden. Seit dem 1. Juli 2003 wurde der Park in die UNESCO-Weltkulturliste aufgenommen.
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Erste Sicht auf den Vulkan - First view of the volcano - Primera vista del volcán
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ENG: Sajama National Park
Surrounding the Nevado Sajama, which is at 6542 meters not only the highest mountain in Bolivia, but also one of the highest volcanoes in the world, is the Sajama National Park, located only about 24km from the border with Chile. The area was protected in 1945 and is the oldest national park in Bolivia. On its total area of 80,000 hectares there are other volcanoes, many lagoons, hot springs and geysers. With a little luck, you can observe the vicunas, the suri (Andean strain), armadillos and Andean wildcats. The highlight of the park is undoubtedly the Sajama itself. The cone-shaped volcano has been extinct for at least 25,000 years and is considered a sanctuary in the surrounding villages. Up to a height of 5000 meters, it is overgrown with quenua trees, which form the highest forest in Bolivia. Since 1 July 2003, the park has been included in the UNESCO World Heritage List.

Lange freuten wir uns auf diesen Nationalpark, da wir schon viel Gutes gehört hatten. Wir wurden auch nicht enttäuscht, obwohl wir nicht zu den warmen Thermales fahren konnten, weil der Boden zu sandig war. Für diese Unternehmungen haben wir leider einen zu schwachen Motor (zu viel Gewicht von den Möbeln, Küche, Gasflaschen und Wasser). Nichts desto trotz liessen wir uns die Stimmung nicht verderben. Die erste Nacht war ziemlich kalt und es hat zudem ein wenig geschneit. Wir genossen den Spaziergang um die Lagune und bestaunten die Berge und Vulkane um uns herum, sowie die Flamingos in der Lagune. Ist einfach eine tolle Erfahrung hier oben zu schlafen, zu sein, spazieren (völlig ausser Atem), zu staunen. Unbeschreiblich so etwas zu erleben und mit Lola hierher so hoch zu fahren. Sie meisterte alles super.
ENG: For a long time, we looked forward to this national park, as we had already heard much good. We were not disappointed, even though we could not drive to the warm thermal because the ground was too sandy. Unfortunately, we have a too weak engine for these activities (too much weight because of the furnitures, kitchen, gas bottles and water). Nevertheless, we did not let the mood spoil us. The first night was pretty cold and it also snowed a bit. We enjoyed the walk around the lagoon and admired the mountains and volcanoes around us, as well as the flamingos in the lagoon. It's just a great experience to sleep, to be out, to walk (totally out of breath), to be amazed. Indescribable to experience something like that and drive up here with Lola. She mastered everything perfect.
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Lola ganz klein vor dem Sajama, (und der Neuschnee, der in der Nacht fiel)
Lola very small in front of the Sajama, (and the fresh snow that fell in the night)
Lola muy pequeña frente al Sajama, (y la nieve fresca que cayó en la noche)
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Lola im Vordergrund des Abrigo Rocoso Vulkan und der Lagune
Lola in front of the Abrigo Rocoso volcano and the lagoon
Lola en primer plano del volcán Abrigo Rocoso y la laguna
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Lola im Vordergrund des Sajama Vulkans.
Lola in front of the volcano Sajama
Lola frente al volcán Sajama
Und da sind die langersehnten Flamingos:
And there are the long-awaited flamingos:
Y están los flamencos tan esperados:
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Eine von den vielen Alpaca- und Lamaherden auf unserem Weg zum/durch den Nationalpark
One of the many alpaca and llama herds on our way to/through the national park
Uno de muchos alpaca y manadas de la llama en nuestro camino hacia/a través del parque nacional
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Vicunaherde: Diese Tiere sind sehr scheu, somit schwierig um Fotos zu machen ;-)
Vicunas: These animals are very shy, so difficult to take pictures ;-)
Vicuñas: Estos animales son muy tímidos, por lo que es difícil tomar fotos ;-)

Nach diesen wunderbaren zwei Tagen im Park machten wir uns auf den Rückweg zurück nach La Paz. Wir machten einen Zwischenhalt in Curahuara de Carangas. Dort besichtigte Fabian die sehr eindrucksvolle und wunderschöne Kirche aus dem Jahr 1608. Diese ist wegen ihren spektakulären Wandmalereien, die fast alle Innenwände schmücken, als Sixtinische Kapelle des Altiplano bekannt ist. Ein grosser Teil der Wandmalerei ist die älteste in Bolivien. Die Wandbilder scheinen die gesamte Grundlehre der katholischen Kirche zu umfassen.
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ENG: After these wonderful two days in the park, we made our way back to La Paz. We made a stopover in Curahuara de Carangas. There, Fabian visited the very impressive and beautiful church from the year 1608. This is known as the Sistine Chapel of the Altiplano for its spectacular murals that adorn almost all interior walls. Much of the mural painting is the oldest in Bolivia. The murals seem to cover the entire basic doctrine of the Catholic Church.
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Details des Wandgemäldes des Endurteils. - Die Hölle
Details of the mural of the final judgment. - The hell
021 Kirche 3 - 1 Noahjpeg Noah

Die Flut 021 Kirche 3 - 2 Die Flutjpeg

Mittwochabend den 15.11 fuhren wir schliesslich nochmals runter nach La Paz zum Mechaniker. Tags darauf wurde der Bremszylinder repariert. Nun sollten wir auch wieder sicher unterwegs sein ;-)
ENG: Wednesday evening the 15.11 we drove down again to La Paz to the mechanic. The brake cylinder was repaired the next day. Now we should be safe again ;-)

17.11 – 20.11 Copacabana – Titicacasee
An Coni`s Geburtstag fuhren wir wieder raus aus La Paz, ohne Probleme der Hauptroute hoch, durch die langgezogene Stadt El Alto, endlich Richtung Titicacasee. Schon bald, nach zahlreichen Kurven und Hügeln, kamen wir bei der Fähre in San Pablo de Tiquina an. Hier an der mit nur 800 Metern schmalsten Stelle des Sees, wird übergesetzt. Zudem liegen im Hafen die Schiffe der bolivianischen Marine. Obwohl Bolivien nach dem Salpeterkrieg 1884 seinen letzten Zugang zum Meer verloren hat, leistet sich das Land weiterhin eine 1800 Mann starke Marine.
Wir kamen zusammen mit einem Car auf eines dieser nicht sehr vertrauens-erweckenden Holzboote... Etwas mulmig war uns da schon (Rettungsringe Fehlanzeige), doch nach 30Min. war der Spuk vorbei und wir heil auf der anderen Seite.

In San Pablo de Tiquina, (
Ob das wohl hält?! ;-)
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ENG: On Coni`s birthday we drove out of La Paz, without any problems on the main route, through the long-stretched town El Alto, finally direction Lake Titicaca. Soon, after numerous curves and hills, we arrived at the ferry in San Pablo de Tiquina. You cross here at the narrowest point the lake with only 800 meters. In addition, in the harbor are the ships of the Bolivian Navy. Although Bolivia lost its last access to the sea after the saltpetre war in 1884, the country continues to provide an 1,800-strong navy. We came together with a car on one of these not very confidence-looking wooden boats ... We were something queasy (lifebelt misadventure), but after 30min. the spook was over and we get well on the other side.
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Blick von oben auf die schmalste Stelle am Titicacasees.
View from the top of the narrowest point on Lake Titicaca.
Vista desde en el Lago Titicaca.
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Der Titicacasee – „Das Andenmeer“ (spanisch Lago Titicaca; Quechua: Titiqaqa qucha) ist mit einer Fläche von 8288km2 der höchstgelegene kommerziell schiffbare See der Erde sowie der grösste See Südamerikas nach dem Maracaibo-See, (bei dem es sich um ein Binnenmeer handelt). Er befindet sich auf der Altiplano-Hochebene in den Anden; der westliche Teil des Sees gehört zu Peru, der östliche Teil zu Bolivien. Gemessen an seiner Fläche ist er der achtzehntgrösste natürliche See der Welt; seine Fläche ist etwa 15,5-mal so gross wie die des Bodensees und fast so gross wie Korsika. Er liegt auf einer Höhe von 3812m über dem Meeresspiegel, ist 178km lang und bis 67,4km breit und hat eine maximale Tiefe von 281m.
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Leider ist der Titicacasee sehr stark verschmutzt, da die Abwässer grösstenteils in den See geleitet werden. Daher wird er auch scherzhaft/ernsthaft „Pipikaka-See“ genannt.

ENG: Lake Titicaca - "The sea of the Andes" (Spanish: Lago Titicaca, Quechua: Titiqaqa qucha) covers an area of 8288km2 and is the highest commercially navigable lake on earth, as well as the largest lake in South America after Maracaibo Lake. It is located on the Altiplano plateau in the Andes; the western part of the lake belongs to Peru, the eastern part to Bolivia. Measured by its area, it is the eighteenth-largest natural lake in the world; its area is almost as big as Corsica. It is located at an altitude of 3812m above sea level, is 178km long and up to 67.4km wide and has a maximum depth of 281m. Unfortunately, the Lake Titicaca is very heavily polluted, as most of the sewage is discharged into the lake. Therefore, he is also jokingly referred to as "Pipikaka Lake".
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Photoshooting auf unserem höchsten Punkt an diesem Tag.
Photoshooting on our highest point on this day.
Photoshooting en nuestro punto más alto en este día.
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Eine weitere kurvenreiche Strecke später erblickten wir die kleine Stadt Copacabana in der Bucht vom Titicacasee. Wir parkten Lola auf dem Camping direkt am Seeufer und um Conis Geburtstag abzuschliessen gingen wir fein essen.
ENG: Another winding route later we saw the small town of Copacabana in the bay of Lake Titicaca. We parked Lola at the campsite right on the lake shore and to finish Coni's birthday we went to eat fine.

Copacabana liegt auf einer Höhe von 3810m am Titicacasee.
Die Stadt blickt auf eine über 3000 Jahre alte Geschichte zurück, es war einst ein bedeutendes Zeremonial- und Kulturzentrum. Die Inka gründeten hier auf den Resten alter Kultstätten der Colla, den Ort Kota Kahuana, was so viel wie „Seeblick“ bedeutet. Damals pilgerten die Menschen von Copacabana zum Heiligtum Huaca Titicaca auf der Nordseite der Sonneninsel.
ENG: Copacabana is located at an altitude of 3810m at the Lake Titicaca.
The city can look back on more than 3000 years of history, it was once an important ceremonial and cultural center. The Incas founded here on the remains of old cult places of the Colla, the place Kota Kahuana, which means something like "lake view". At that time, the people of Copacabana made a pilgrimage to the Sanctuary of Huaca Titicaca on the north side of the Sun Island.
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Blick auf Copacabana - View over Copacabana - Vista sobre Copacabana
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Basilica de la Virgen de la Candelaria - Mit dem Bau der Basilica de la Virgen de la Candelaria wurde bereits 1605 begonnen, doch erst 1820 wurde sie endgültig fertiggestellt. Archäologen vermuten, dass sie auf den Resten eines uralten Kultplatzes errichtet wurde.
ENG: Basilica of the Virgen de la Candelaria: The construction of the Basilica de la Virgen de la Candelaria was begun in 1605, but only in 1820 it was finally completed. Archaeologists suspect that it was built on the remains of an ancient cult place.
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Mit der Isla del Sol liessen wir Bolivien ausklingen. Unser letztes Highlight in diesem wunderschönen und abwechslungsreichen Land. Bolivien: Wir werden uns sicher wiedersehen. Aber zuerst noch etwas über die «Isla del Sol», die Heilige Insel.

Die Isla del Sol, die Sonneninsel, ist mit elf Kilometern Länge und viereinhalb Kilometern Breite die grösste des Titicacasees und gleichzeitig die heiligste. Vermutlich war für die Inka- Priester die Sonneninsel ihr spirituelles Zentrum. Die kleine Insel hiess ursprünglich Titicachi, davon leitet der Titicacasee seinen Namen ab. Der Felsen Titcala (oder „Piedra Sagrada“) an der Nordwestspitze der Insel war wohl der heiligste Punkt des Inkareiches. Nach einer Inka – Legende setzte an diesem Felsbrock aus rotem Sandstein der Sonnengott Inti seine Kinder Manco Copac und Mama Ocllo aus, die von dort auszogen, um das Inkareich zu gründen. Deshalb gilt die Isla del Sol als Keimzelle des Inka – Imperiums. In der Nähe des heiligen Felsen befinden sich Reste des Palacio del Inca. Es gibt noch eine andere Erklärung für den Namen Titicaca: Ganz nahe bei den Chincana – Ruinen im Norden der Insel gibt es einen sehr grossen Felsen der von weitem aussieht wie ein Puma, das heilige Tier der Inka. Der See also könnte auch nach dem „Fels des Pumas“ benannt sein (Titi = Puma, Caca = Fels).
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ENG: We ended Bolivia with the Isla del Sol. Our last highlight in this beautiful and varied country. Bolivia: We will definitely meet again. But first something about the "Isla del Sol", the Holy Island.

The Isla del Sol, the sun island, is the largest of Lake Titicaca, eleven kilometers long and four and a half kilometers wide, and at the same time the most sacred. Presumably the sun-island was its spiritual center for the Inca priests. The small island was originally called Titicachi, of which Titicaca Lake derives its name. The rock Titcala (or "Piedra Sagrada") on the northwestern tip of the island was probably the holiest point of the Inca empire. According to an Inca legend, the god of the sun, Inti, abandoned his children, Manco Copac and Mama Ocllo, who moved from there to found the Inca empire. That's why the Isla del Sol is the nucleus of the Inca empire. Near the sacred rock are the remains of the Palacio del Inca. There is another explanation for the name Titicaca: Very close to the Chincana ruins in the north of the island there is a very large rock that looks from afar like a puma, the sacred animal of the Inca. The lake could also be named after the "rock of the puma" (Titi = Puma, Caca = rock).
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Am Sonntagmorgen machten wir uns mit einem Motorboot zur eineinhalb Stunden entfernten Isla del Sol. Das besondere an der Insel ist, dass dort keine Fahrzeuge gestattet sind. Also hiess es laufen, rauf und runter, über Stock und Stein.

ENG: On Sunday morning, we took a motorboat to Isla del Sol, one and a half hours away. The special thing about the island is that no vehicles are allowed there. So, we had to walk, up and down :-)
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Sicht auf die Isla de la Luna
Die nicht weit von der Sonneninsel entfernt liegende Mondinsel war der Legende nach der Ort, an dem Wiracocha dem Mond befahl in den Himmel aufzusteigen. Der ungewöhnliche „Tempel der Sonnenjungfrauen“ mit seiner dreidimensionalen geometrischen Fassadengliederung weist eine erstaunliche Ähnlichkeit zum arabischen Architekturstil auf.
ENG: View of the Isla de la Luna
The lunar island, not far from the sun's island, was, according to legend, the place where Wiracocha ordered the moon to ascend to heaven. The unusual "Temple of the Sun Mermaids" with its three-dimensional geometric façade structure has a striking similarity to the Arabic architectural style.

Am Montag fuhren wir schliesslich raus aus Copacabana und zur 10km entfernten Grenze nach Peru.
ENG: On Monday we finally drove out of Copacabana and 10km to the border to Peru.

Fazit Bolivien:
Dieses Land hat uns in den Bann gezogen mit all seinen Facetten, durch seine abwechslungsreichen und wunderschönen Landschaften und Gegensätze. Wir sind viel länger als erwartet durch das Land gefahren um möglichst viel von der Natur und den Bewohnern zu sehen und zu erfahren. Ja, die Höhe macht es nicht einfach, das Fahren ist anstrengend, die Luft dünn und fahren in La Paz ist die reinste Hölle für einen 30ig jährigen VW-Bus. Doch alles in allem hat uns Bolivien positiv beeindruckt, umso mehr da wir eine der liebevollsten Reisebekanntschaften schliessen konnten!...
Wir werden bestimmt wiederkommen!
ENG: Conclusion Bolivia:
This land has captivated us with all its facets, through its varied and beautiful landscapes and contrasts. We travelled much longer than expected to see as much as possible of nature and its inhabitants. Yes, the altitude does not make it easy, the driving is exhausting, the air thin and driving in La Paz is the hell for a 30-year-old VW bus. But all in all, Bolivia impressed us positively, the more we could close one of the most loving travel acquaintances! ...
We will definitely come back!

Wann? Wo?
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Unsere gesamte Reiseroute in Bolivien: Our entire travel route in Bolivia:

(nicht auf der Karte: Corumba (Brasilien) nach Santa Cruz)
(not on the map: Corumba (Brazil) to Santa Cruz)
Total: 3718km
Davon 309km unbefestigte Strasse / thereof unpaved
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