14.12.2017 - 02.01.2018 Nord-Chile 3: Calama – Antofagasta – Copiapo – La Serena – Valle de Elqui

14.12.2017 - 02.01.2018 Nord-Chile 3: Calama – Antofagasta – Copiapo – La Serena – Valle de Elqui

Region II: Antofagasta
14.12 Calama & Chuquicamata
Heute machten wir in Chuquicamata eine Tour zu einer der grössten Tagbauminen. Es war eine sehr interessante Führung. Wie klein man sich vorkommt, wenn die riesigen Muldenkipper an einem vorbeifahren...

Abraumhalden, so gross wie Berge, eine Erdspalte, tiefer als der tiefste See der USA und Muldenkipper von der Grösse eines Hauses. Es sind diese Superlativen, die Besucher dazu bringen, die Mine von Chuquicamata zu besichtigen. Der gähnende Abgrund, der 16 km nördlich von Calama den Wüstenboden aufreisst zählt zu den weltgrössten Kupferminen im Tagebau. Chuquicamata war bis vor kurzem auch der weltgrösste Einzellieferant von Kupfer. (In Antofagasta gibt es jetzt den grössten Lieferanten von Kupfer) mit sage und schreibe 630`000 Tonnen. Es ist vor allem der Mine in Chuquicamata zu verdanken, dass Chile der weltgrösste Kupferproduzent ist. Insgesamt macht Kupfer ein Drittel der chilenischen Exporte aus. Und da der Preis für das Metall in den letzten Jahren in die Höhe geschossen ist, ist seine Bedeutung für die chilenische Wirtschaft kaum zu überschätzen. Über der Mine schwebt eine permanente Staubwolke, die im klaren Wüstenhimmel viele Meilen weit zu sehen ist, auch wenn hier jeder menschliche Massstab auf Zwergen Grösse schrumpft.
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ENG: Abandoned piles, the size of mountains, a gap in the earth, deeper than the deepest lake in the US and dump trucks the size of a house. It is these superlatives that cause visitors to visit the Chuquicamata Mine. The yawning abyss, which is 16 km north of Calama in the desert ground, is one of the world's largest open-pit copper mines. Chuquicamata was until recently also the world's largest single supplier of copper. (in Antofagasta, there is now the largest supplier of copper) with as much as 630`000 tons. It is mainly due to the mine in Chuquicamata that Chile is the world's largest copper producer. Overall, copper accounts for one-third of Chilean exports. And with the price of metal soaring in recent years, its importance to the Chilean economy is hard to overestimate. A permanent cloud of dust hovers above the mine, which can be seen many miles in the clear desert sky, even though every human scale shrinks to a dwarfish size.

Zur Mine Chuquicamata gehörte früher eine Siedlung mit guter Infrastruktur, doch Umweltprobleme und Kupfervorkommen unter der Stadt zwangen die Bevölkerung zwischen 2004 und 2007 zur Übersiedlung nach Calama. Der ursprüngliche Ort ist heute eine Geisterstadt. Als erstes machten wir Halt bei dieser Geisterstadt.
ENG: Today we went on a tour in Chuquicamata to one of the biggest open-mines. It was a very interesting tour. How small you feel when the huge dump trucks drive past you...
The Chuquicamata mine used to be a well-developed settlement, but environmental problems and copper deposits under the city forced the population to relocate to Calama between 2004 and 2007. The original place is today a ghost town. First, we stopped at this ghost town of.
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Geschichte:
1911 wurde bei Probeschürfungen ein erster Haupttreffer gelandet. Dieser gelangte allerdings schon bald in Besitz der «grossen Jungs aus Montana», der US-amerikanischen Anaconda Copper Mining Company. Im Handumdrehen errichtete die ausländische Firma eine voll funktionierende Minensiedlung mit Häusern, Schulen, Kinos, Geschäften und einem Krankenhaus. Dennoch erregten die ausländischen Besitzer den Unmut der Chilenen, die Ihnen vorwarfen, mehr zu nehmen als zu geben. Unruhen unter den Arbeitern waren an der Tagesordnung und die Abneigungen gegenüber dem Unternehmen wuchsen.
In den 1960er- Jahren erzeugten die drei grössten Minen in Chile (alle im Besitz von Anaconda) mehr als 80% der Kupferproduktion, 60% der Gesamtexporte und 80% der Steuereinkünfte des Landes. Trotz der hohen Steuerabgaben forderten viele Chilenen, die Kupferminen zu verstaatlichen. Ende der 1960er- Jahre übernahm Chile eine Aktienmehrheit an den chilenischen Anlagen von Anaconda und Kennecott. 1971 stimmte schliesslich der Kongress der völligen Verstaatlichung der Industrie zu.
ENG: History:
In 1911, a first major hit was landed at ground tests. However, this soon came into the possession of the "big boys from Montana", the US Anaconda Copper Mining Company. In a time, the foreign company set up a fully functioning city with houses, schools, cinemas, shops and a hospital. Nevertheless, the foreign owners aroused the displeasure of the Chileans, who accused them of taking more than giving. Unrest among the workers was commonplace and the dislikes against the company grew.
In the 1960s, the three largest mines in Chile (all owned by Anaconda) produced more than 80% of copper production, 60% of total exports and 80% of the country's tax revenues. Despite high taxes, many Chileans called for nationalizing the copper mines. In the late 1960s, Chile took a majority stake in the Chilean assets of Anaconda and Kennecott. In 1971, the congress finally approved the complete nationalization of the industry.
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Muldenkipper:
Acht Meter breit und sieben Meter hoch sind diese gigantischen Muldenkipper. Bei 40 Tonnen Eigengewicht transportieren etwa 90 dieser Ungetüme, jedes so gross wie ein Einfamilienhaus, jeweils 360 Tonnen kupferhaltiges Gestein aus der 1,2km Tiefe nach oben. Bei 20 Fahrten täglich werden so 600'000 Tonnen kupferartiges Gestein aus der Mine geholt. Vier Meter im Durchmesser misst ein Reifen und kostet 40'000 Dollar (gemäss Tourleiter). Ein Liter Treibstoff reicht gerade mal für 250 Meter. Das ergibt einen Verbrauch von 400 Litern auf 100km. Jedes dieser riesigen Fahrzeuge, welche rund um die Uhr in Einsatz sind, legt pro Tag 500km zurück.
ENG: The huge trucks:
Eight meters wide and seven meters high are these gigantic trucks. At a deadweight of 40 tons, about 90 of these monsters, each the size of a single-family house, transport 360 tons of copper-bearing rock from a depth of 1.2km. With 20 trips a day, 600,000 tons of copper-like rock are taken from the mine. A tire measures four meters in diameter, and costs $ 40,000 (according to our tour guide). A liter of fuel is just enough for 250 meters. This results in a consumption of 400 liters per 100km. Each of these giant vehicles, which are in operation around the clock, drives 500km per day.
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Grössenvergleiche - Size comparisons - Comparaciones de tamaño
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Die riesigen Bagger sind nicht weniger beeindruckend (Man beachte die Muldenkipper daneben...)
The huge excavators are no less impressive (Note the trucks next to it ...)
Las enormes excavadoras no son menos impresionantes (Tenga en cuenta el camiónes al lado de él ...)
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Am Ende der Tour fuhren wir noch raus aus der Stadt und übernachteten in einem kleinen Dorf auf dem Weg.
ENG: At the end of the tour we drove out of the city and stayed in a small village on the way.

15./16.12 Auf dem Weg nach Antofagasta, der zweitgrössten Stadt Chiles
Wir fuhren bis zur Abzweigung auf die altbekannte Ruta 5, wo wir einen sehr produktiven Tag bei der Copec mit gutem Internet verbrachten.
ENG: We drove to the junction on the well-known Ruta 5, where we spent a very productive day at the Copec with good internet.
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Bringt dieser Zug vielleicht Treibstoff für die Muldenkipper??
Does this train perhaps bring fuel for the huge trucks??
¿Este tren quizás traiga combustible para los camiones?
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TV–Anlage auf der Truckkabine…
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Bei der Tankstelle hatten wir noch das Glück einen Grössenvergleich mit Lola aufzustellen. :-)
- Size comparison with Lola - Comparación de tamaño con Lola
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Am Samstag trafen wir Ute und Jens aus Deutschland, welche wir in Paraguay kennen lernten. Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag/Abend mit ihnen an einem Strand nahe der Stadt Antofagasta.
ENG: On Saturday, we met Ute and Jens from Germany, whom we met in Paraguay. We spent a leisurely afternoon / evening with them at a beach near the town of Antofagasta.

17.12 Antofagasta – Mirador Paposo
Gemütliches Frühstücken mit den beiden und dann hiess es schon wieder Abschied nehmen. Eine anstrengende Fahrt führte uns wieder durch die Wüste (Ruta del Desierto genannt), bis wir schliesslich wieder das Meer vor Augen hatten. Bei einem Aussichtspunkt fanden wir unseren Schlafplatz. Wundervolle Aussicht auf die Küste und das Meer, sozusagen ein Balkon in 300m Höhe.
ENG: Cozy breakfast with the two and then it was time to say goodbye. An exhausting ride took us back through the desert (called Ruta del Desierto) until we finally had the sea in our sights. At a lookout, we found our place to sleep. Amazing views of the coast and the sea, so to speak, a balcony at 300m altitude.
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Region III: Atacama
18.12; Heute fuhren wir von Paposo nach Taltal und schliesslich in die Region III. Somit auch vom Norte Grande zum Norte Chico.
Der Norte Chico liegt eingezwängt zwischen dem Meer und den Anden. Deshalb gibt es kein weites, offenes Land wie in der Wüste Atacama im Norte Grande. Wer aus dem Norden kommt, der sieht hier erste Zeichen von Leben in der kargen Wüstenlandschaft; einen Kaktus, etwas Gestrüpp oder mit etwas Glück die Wüstenblumen. La Serena, eine koloniale Hauptstadt an der Küste, ist die grösste Stadt der Region. Nicht weit davon entfernt liegt das leuchtend grüne Valle de Elqui – Heimat des Chilenischen Pisco sowie hochmoderner Observatorien. Weiter nördlich begeistern spektakuläre Nationalparks, darunter der Parque Nacional Pan de Azucar, der Parque Nacional Llanos de Challe oder das Reserva Nacional Pinguino de Humboldt oder der Parque Nacional Nevado Tres Cruces. Der Norte Chico scheint also mehr zu bieten als der Namen vermuten lassen würde.

ENG: 12.18; Today we drove from Paposo to Taltal and finally to the region III. Thus, from Norte Grande to Norte Chico.
The Norte Chico is located between the sea and the Andes. Therefore, there is no wide, open space like in the Atacama desert in the Norte Grande. Those coming from the north will see the first signs of life in the barren desert landscape; a cactus, a little scrub or with a little luck the desert flowers. La Serena, a coastal colonial capital, is the largest city in this region. Not far away lies the bright green Valle de Elqui - home to the Chilean Pisco and state-of-the-art observatories. Further north, spectacular National Parks, including the Parque Nacional Pan de Azucar, the Parque Nacional Llanos de Challe, or the Reserva Nacional Pinguino de Humboldt or the Parque Nacional Nevado Tres Cruces. The Norte Chico seems to offer more than the name would suggest.

Geschichte:
Die sesshaften Bauern der Diaguita folgten über die Anden, den an der Küste lebenden Robbenjäger- und Fischervölker. Sie fanden einen lebenswerten Platz für sich und bauten Feldfrüchte in den fruchtbaren Flusstälern. Pedro de Valdivia gründete 1540 Copiapo und 1541 La Serena. Die Täler von Copiapo, Huasco und Elqui trugen ab dem 19. Jahrhundert wesentlich zu Chiles steigendem Obstexport und Weinanbau, damit zur wachsenden Pisco-Produktion bei. Bis heute allerdings ist der Bergbau noch immer der wichtigste Arbeitgeber.
Klima:
Obwohl es in der Region, vor allem in den nördlichen Ausläufern, nur selten regnet, liegt über dem Küstengebiet häufig ein dicker, landeinwärts treibender feuchter Nebel, den die Einheimischen „camanchaca“ nennen.
ENG: History:
The sedentary farmers of the Diaguita followed across the Andes, the seal hunters and fishermen living on the coast. They found a liveable place for themselves and built crops in the fertile river valleys. Pedro de Valdivia founded Copiapo in 1540 and La Serena in 1541. From the 19th century, the valleys of Copiapo, Huasco and Elqui contributed significantly to Chile's increasing fruit export and wine degradation, thus contributing to the growing pisco production. However, mining is still the most important employer to this day.
Climate:
Although it seldom rains in the region, especially in the northern foothills, over the coastal area is often a thick, inland drifting wet fog, which the locals call "camanchaca".
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18. & 19.12 Nationalpark Pan de Azucar (Zuckerhut)
Seit längerem fahren wir nun schon auf der Ruta del Desierto (Wüstenstrasse) den Circuito costero (Küstenabschnitt). Eine schöne Strecke führte uns auch heute wieder an der Küste entlang bis zum Nationalpark Pan de Azucar. Dort angekommen hatten wir auch schon unseren Platz gefunden für die zwei nächsten Tage. Herrlich.
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Der Nationalpark Pan de Azucar (Zuckerhut)
Unglaublich viele weisse Sandstrände, die sich perfekt fürs wilde Campen oder Surfen eignen, geschützte Buchten und felsige Landzungen säumen die aride Küste nördlich von Chanaral. Doch die meisten ausländischen Touristen kommen wegen der Tiere. Der kühle Humboldtstrom sorgt für eine vielfältige Meeresfauna. Absoluter Star des Parks ist der weit nördlich lebende, bedrohte Humboldtpinguin, der oft auf den Inseln vor der Küste brütet. Hier lassen sich auch die geschmeidigen Küstenotter und die imposanten Seelöwen beobachten, ausserdem grosse Kolonien von Pelikanen, Tölpeln und Kormoranen. In etwas höheren Lagen ermöglicht die Feuchtigkeit der „camanchaca“ (der Nebel) das Wachstum von 20 verschiedenen Kakteen- und etlichen Sukkulentenarten. Der Park hat eine Fläche von 437km2, vom Meeresspiegel erhebt er sich bis auf 900m.
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ENG: For some time now we drive on the Ruta del Desierto (desert road) the Circuito costero (coastal section). A beautiful route took us again back along the coast to the National Park Pan de Azucar. There we had already found our place for the next two days.
Many white sand beaches, perfect for wild camping or surfing, sheltered bays and rocky headlands line the arid coast north of Chanaral. But most foreign tourists come for the animals. The cool Humboldt current provides a diverse marine fauna. The absolute star of the park is the threatened Humboldt penguin that lives far to the north and often breeds on those offshore islands. Here you can also see the smooth coastal otters and the impressive sea lions, as well as large colonies of pelicans and cormorants. In slightly higher elevations, the humidity of the "camanchaca" (the fog) allows the growth of 20 different cactus and several succulent species. The park has an area of 437km2, from the sea level it rises to 900m.
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20. & 21.12. Copiapo
Wir machten uns früh auf nach Copiapo, damit wir genug Zeit hatten unsere Sachen zu erledigen. Bei einer Copec entdeckte Fabian bei der Routinekontrolle unter Lola einen kleinen Ölfleck. Getriebeöl... Hmm na toll ;-( Abklären lassen oder nicht?! Na dann los zur nächsten Garage. Lola wurde direkt angeschaut und da fanden sie heraus das eine Dichtung beim Getriebe zur Kupplung nicht mehr dicht war. So hiess es warten bis die richtige Dichtung gefunden wurde. Abends um halb neun (nachdem wir von einem der Mechaniker noch bekocht wurden! :-) konnten wir doch raus fahren zur “Estacion de Servicio”. Dort angekommen, bemerkte Fabian, dass das Leck jetzt noch schlimmer war als vorher! Na toll, Gute Nacht...

Nach einer unruhigen Nacht machten wir uns noch einmal auf, zurück zur Garage. Ein mulmiges Gefühl über die ganze Fahrt zurück zur Stadt; „Was machen sie? Ist es doch schlimmer?“ Dort angekommen ging es wieder von vorne los, Dichtung raus und wieder warten. Schlussendlich stand fest, dass die erste Dichtung einfach “reingedrückt” wurde. Die zweite wurde dann doch besser behandelt. (El Chefe persönlich) Probefahrt und alles dicht. Juhuuu. Vielen Dank. Warum nicht gleich zu Anfang so? Mit grosser Hoffnung machten wir uns wieder auf in Richtung La Serena. Hoffentlich hält es... Beim Übernachtungsplatz angekommen und noch alles Dicht!! Daumen drücken, das es auch so bleibt.


ENG: We drove early to Copiapo so we had plenty of time to get our stuff done. At a copec, Fabian discovered during a routine control, a small oil stain under Lola. Gear oil ... Hmm well, bad ;-( Clarify or not?! Jeah, then let's go to the next garage. So, Lola was checked directly and there they found out that a seal in the transmission to the clutch was no longer tight. In the evening at half past eight (after we got a meal by one of the mechanics! :-), we were able to drive out to the near "Estacion de Servicio." Once there, Fabian noticed that the leak was even worse than before! Great, good night ...
After a restless night, we set off again, back to the garage. A queasy feeling all the way back to the city; "What are they doing? Is it something worse?" Once there, it started again from the beginning, seal out and wait again. Finally, it was clear that the first seal was simply "pushed in". The second was treated better then. (El Chefe personally) Test drive and everything tight. Yess. Many Thanks. Why not so right at the beginning? With great hope, we set off again towards La Serena. Hopefully it holds ... Arrived at the place and still tight! Fingers crossed that it stays that way.
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Nach der Reparatur am ersten Tag wurden wir noch von einem der Mechaniker bekocht! ;-) (Ein typisches Kolumbianisches Gericht, alle Arbeiter dieser Garage sind aus Kolumbien)
ENG: After the repair on the first day we got a meal by one of the mechanics! ;-) (A typical Colombian meal, all workers of this garage are from Colombia)

22. - 26.12 Nationalpark Llanos de Challe - Weihnachten am Strand
Wir hatten wieder eine wunderschöne Fahrt in Richtung Küste vor uns. Einfach toll.
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Direkt am Meer fanden wir unser Weihnachtsplatz. Hier gehen wir vorerst nicht mehr weg. :-) Im Umkreis von 20km niemand, nur ein paar Fischer. Vögel, Krebse und Eidechsen waren unsere einzige Gesellschaft :-) Diese Tage hier in der Einsamkeit wollten wir nutzen, um unseren Blog zu aktualisieren, also viel schreiben und hochladen, Fotos sortieren sowie die Stille dieses wunderschönen Ortes geniessen.
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Hier, in diesem Nationalpark, kann man das Phänomen „desierto florido“ bestauen: Dann nämlich bedeckt ein farbenfroher Teppich aus Blüten die Wüste.
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Wir genossen diese knapp vier Tage in vollen Zügen, obwohl wir fast durchwegs Hochnebel hatten. Doch die Sonne liess uns trotzdem nicht im Stich; Am 24sten genossen wir das Heiligabend-Essen bei strahlendem Sonnenschein und dem Meeresrauschen. An Fabians Geburtstag beschenkte sie uns am Nachmittag nochmals reichlich und wir nahmen jeden Sonnenstrahl dankend auf ;-)
Es waren tolle Tage in der Einsamkeit.

ENG: Again we had a beautiful drive towards the coast in front of us. Just great. Right by the sea we found our Christmas square. We will not leave here for now. :-) Within a radius of 20km nobody, only a few fishermen. Birds, crabs and lizards were our only company :-) These days here in the loneliness we wanted to use to update our blog, so write a lot and upload, sort photos and enjoy the silence of this beautiful place. Here, in this national park, one can bethink the phenomenon "desierto florido"; Then a colorful carpet of flowers covers the desert. We enjoyed these four days to the fullest, although we almost always had high fog. But the sun did not let us down anyway; On the 24th we enjoyed the Christmas Eve dinner in bright sunshine and the sound of the sea. On Fabian's birthday, she gave us plenty again in the afternoon and we thanked every ray of sunshine ;-)
It were great days in solitude.
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Vor La Serena liegt das Naturschutzgebiet „Reserva Nacional Pinguino de Humbold.
Doch es ist ein bisschen widersprüchlich:
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Region IV: Coquimbo
26.12 Auf nach La Serena
Nach diesen herrlich einsamen und erholsamen Tagen machten wir uns auf nach La Serena. Wir waren schon ein bisschen Wehmütig, trotzdem freuten wir uns, wieder weiter zu fahren. Es war eine lange Autobahnstrecke (264km), zudem wieder ziemlich weiter südlich, der Region IV; Coquimbo. Wir kamen gut vorwärts und waren am frühen Nachmittag vor La Serena auf der Tankstelle.
ENG: After these wonderfully lonely and relaxing days we went to La Serena. We were a bit wistful, but we were happy to continue again. It was a long highway (264km), again quite south, the Region IV; Coquimbo. We made good progress and arrived at La Serena at the gas station in the early afternoon.


27/28.12. La Serena -> Valle de Elqui
Den Vormittag verbrachten wir in La Serena, Einkaufen für die nächsten Tage. (Fabian war zudem noch im Baumarkt, bald werdet ihr sehen was daraus wurde :-) La Serena ist Chiles zweitälteste Stadt und liegt am südlichen Ufer des Rio Elqui. Danach ging es ab ins traumhaft schöne Valle de Elqui, Elqui-Tal.
- Bezaubernde Landschaft in verschiedenen Grüntönen, malerische Dörfer, futuristische Observatorien, die Dichterin Gabriela Mistral, sowie unzählige Weinberge, da es das Zentrum der chilenischen Pisco-Produktion ist. -
Also tolle wundervolle grüne Landschaft. Nach dieser langen „Trockenphase“ eine wahre Wohltat. Beim Stausee/Embalse Puclaro fuhren wir nach Gualliguaica und fanden dort ein wunderbares Plätzchen.
Am nächsten Tag fuhren wir ins nahe Dorf Vicuna, um unseren Gemüse und Früchte Vorrat mit lokalen Produkten aufzustocken. Anschliessend machten wir eine Tour durch die Pisco Brennerei „Cooperativa Capel“. Es war sehr interessant und am Ende konnten wir noch zwei verschiedene Pisco probieren. Wir kauften einen Pisco-Sauer, damit hatten wir unseren Silvester-Drink auch schon :-)
ENG: The morning we spent in La Serena, shopping for the next few days. (Fabian was also still in the hardware store, soon you will see what happened to it :-) La Serena is Chile's second oldest city and is located on the southern shore of the Rio Elqui. Then it was off to the beautiful Valle de Elqui, Elqui Valley. - Enchanting landscape in different shades of green, picturesque villages, futuristic observatories, the poetess Gabriela Mistral, as well as innumerable vineyards, since it is the center of the Chilean Pisco production. - So wonderful wonderful green landscape. After this long "dry phase" a real treat. At the reservoir / Embalse Puclaro we drove to Gualliguaica and found there a wonderful place.
The next day we drove to the nearby village of Vicuna to stock up our vegetables and fruits stock with local products. Then we made a tour of the Pisco distillery "Cooperativa Capel". It was very interesting and in the end we could try two different Pisco. We bought a Pisco sour, so we had our New Year's Eve drink already :-)
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Die „Cooperativa Agrícola Pisquera Elqui Limitada“ (CAPEL) ist eine chilenische Genossenschaft, gegründet in Jahr 1935 als Produzent und Vertreiber von Pisco, mittlerweile einer der grössten chilenischen Unternehmen in der Branche. Derzeit hat es mehr als 1200 kleine Pisco Produzenten, aus den Tälern von Copiapó, Huasco, Elqui, Limari und Choapa, die insgesamt etwa 4500 Hektar Pisco-Trauben haben. Die meisten Genossenschafter haben nicht mehr als 5 Hektar Land. Das Unternehmen produziert und vertreibt Pisco unter der Marke „Capel“ „Alto del Carmen“ und „Artesanos del Cochiguaz“. Seit 2006 erweiterte CAPEL die Herstellung und den Vertrieb von anderen alkoholischen Getränken, wie Spirituosen, Wein und Bier sowie alkoholfreie Getränke; zudem Cocktails auf Basis von Pisco, wie etwa pisco sour, mango sour, coffee cream colada y piña colada.
http://www.cooperativacapel.cl/
ENG: Cooperativa Agrícola Pisquera Elqui Limitada (CAPEL) is a Chilean Cooperative founded in 1935 as a producer and distributor of Pisco, now one of the largest Chilean companies in this industry. Currently, there are more than 1200 small pisco producers, from the valleys of Copiapó, Huasco, Elqui, Limari and Choapa, which have a total of about 4500 hectares of Pisco grapes. Most of the members do not have more than 5 hectares of land. The company produces and sells Pisco under the brand name "Capel" "Alto del Carmen" and "Artesanos del Cochiguaz". Since 2006, CAPEL has been expanding the production and distribution of other alcoholic beverages, such as spirits, wine and beer, and soft drinks; aswell as cocktails based on Pisco, such as pisco sour, mango sour, coffee cream colada y piña colada. http://www.cooperativacapel.cl/
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Danach fuhren wir noch etwas weiter ins Tal hinein und assen zu Mittag. Zurück zu „unserem“ Platz; Wieder vorbei an den unzähligen leuchtend grünen Reben. Der Wunschplatz am Stausee war immer noch unbesetzt, toll! Wir bezogen Quartier...
ENG: Then we drove a little further into the valley and had lunch. Back to "our" place; Again, past the countless bright green vines. The wish place at the reservoir was still unoccupied, great!
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29.12.2017 – 02.01.2018 Silvester-Tage
Wir verbrachten wundervolle und erholsame letzte Tage hier, mit viel Sonne und auch viel Wind.
ENG: We spent wonderful and restful last days here, with lots of sun and lots of wind.
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Unser Silvestermenu - Our New Year's Eve menu
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Prost

Wir liessen dieses erlebnisreiche Jahr ausklingen mit ein paar wunderbaren einsamen Tagen am Meer und am Stausee. Wir haben bewusst diese Tage genutzt um unsere Zeit hier in Südamerika Revue passieren zu lassen. Wir hatten ein tolles Jahr mit vielen Hochs und auch einigen Tiefs. Doch missen möchten wir diese Zeit auf gar keinen Fall. Vielen Dank an alle, die für uns da gewesen sind, sei es hier in Südamerika oder zu Hause in der Schweiz.
Wir werden jetzt eine Zusammenfassung unserer Highlights des vergangenen Jahres 2017 schreiben.
ENG: We let this eventful year come to an end with a few wonderful lonely days by the sea and the reservoir. We deliberately used these days to review our time here in South America. We had a great year with many highs and a few lows. But we would like to miss this time by no means. Many thanks to all who have been there for us, be it here in South America or at home in Switzerland.
We will now write a summary of our highlights from last year 2017.

Wann? Wo?
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