19.01 - 29.01.2018 Süd-Chile 1 - Panamericana – Pucon – Vulkan Villarica – Lago Calafquen – Valdivia

19.01 - 29.01.2018 Süd-Chile 1 - Panamericana – Pucon – Vulkan Villarica – Lago Calafquen – Valdivia

INFO`s; Sur Chico
Egal ob man von Süden oder Norden ja sogar aus Argentinien kommend in den Sur Chico reist: Der nördliche Teil des chilenischen Südens mit den Regionen La Araucania, Los Rios und Los Lagos wirkt überwältigend. Von Eiskappen gekrönte Vulkane thronen über Gletscherseen, die wie geschmolzene chinesische Jade aussehen. Gebirgsflüsse tosen durch uralte Wälder und in den Dörfern wohnen noch wenige Nachfahren der unbezähmbaren Mapuche. Obgleich der Sur Chico nicht so rau und herausfordernd wie Patagonien ist – man könnte ihn als „Patagonien leicht“ umschreiben. Sieben der schönsten Nationalparks des Landes findet man in dieser Region.
ENG: Info`s; Sur Chico
It doesn`t matter whether you are traveling from the South or the North or even from Argentina to the Sur Chico: The northern part of the Chilean South with the regions of La Araucania, Los Rios and Los Lagos is overwhelming. Volcanoes crowned by ice caps thrill over glacial lakes that look like melted Chinese jade. Mountain rivers roar through ancient forests and in the villages live few descendants of the untamable Mapuche. Although the Sur Chico is not as rough and challenging as Patagonia, it could be described as "Patagonia light." Seven of the most beautiful national parks in the country can be found in this region.

Diese Beschreibung finden wir in unserem Reiseführer. Wir selbst fühlen uns wie in der Schweiz. Klar es ist alles grösser, was heissen soll, die Rinderherden sind riesig, Weideflächen reichen bis zum Horizont usw… Wir genossen es sehr hier zu sein und verbrachten viele Tage an den zahlreichen Seen unter den beeindruckenden Vulkanen. Die kurzen Fahrten zu den kleinen Städtchen und wieder raus zum nächsten Punkt fürs Übernachten waren zudem meist sehr idyllisch... Es war einfach toll hier zu sein.
ENG: This description can be found in our guide. We ourselves feel like in Switzerland. Sure, all is bigger, which means, the cattle herds are huge, grazing areas reach to the horizon, etc... We enjoyed it very much to be here and spend many days at the numerous lakes under the impressive volcanoes. The short trips to the small towns and back out to the next point for the night were mostly idyllic... It was just great to be here.

Geschichte
Als die spanischen Konquistadoren sich einen Weg vom heutigen Santiago nach Süden bahnten, waren sie von Gerüchten über edle Metalle und der Aussicht getrieben, eine grosse Zahl an willigen, einheimischen Arbeitern vorzufinden. La Araucania und das Seengebiet sollten ein ideales Territorium sein, den imperialen Traum von leicht einzuheimsenden Reichtümern weiterzuträumen. Doch die Mapuche führten einen der erbittertsten und erfolgreichsten Verteidigungskriege des ganzen Kontinents gegen die europäischen Eindringlinge.
Tourismus, Holzwirtschaft (und eine masslos wachsende Lachszucht) geben nun den Weg in die Zukunft dieser wunderschönen Region vor.
Klima
Pablo Neruda hat einmal geschrieben, dass seine Heimat La Araucania „das Land“ sei, „wo der Regen geboren wurde“, wo „Regen wie Bindfäden fiel...“. Genau hier stauen sich die Sturmwolken des Pazifiks an den Anden und entledigen sich ihrer wässerigen Last – Tage- und manchmal wochenlang ohne Unterbrechung. Zum Glück flauen diese Stürme irgendwann auch einmal ab, lange Sonnenschein-perioden lassen dann schnell das schlechte Wetter vergessen. Januar und Februar sind die bei weitem klarsten und wärmsten Monate, Juni und Juli sind dagegen die feuchtesten, kältesten und regelmässig windigsten Monate.

ENG: History
As the Spanish conquistadors made their way south from present-day Santiago, they were driven by rumors of precious metals and the prospect of finding a large number of willing, native workers. La Araucania and the Lake District should be an ideal territory to continue the imperial dream of easy-to-deposit riches. But the Mapuche led one of the bitterest and most successful defensive wars of the entire continent against the European invaders.
Tourism, timber industry (and a massively growing salmon farming) now give the way to the future of this beautiful region.
Climate
Pablo Neruda once wrote that his native La Araucania was "the land" where the rain was born, "where rain fell like twine ...". It is here that the storm clouds of the Pacific Ocean are damming from the Andes and getting rid of their watery load - for days and sometimes weeks without interruption. Fortunately, these storms eventually settle down, long periods of sunshine let then forget the bad weather quickly. January and February are by far the clearest and warmest months, while June and July are the wettest, coldest and regularly windiest months.

Die Mapuche
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Region IX: La Araucania
19/20.01.2018 Auf der Panamericana R5 von Los Angeles über Victoria nach Temuco
An diesem Wochenende machten wir auf einem Rastplatz bei Lola einen „Frühlingsputz“.
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Wie kann man den Tag besser starten, als mit einem solch leckeren Frühstück :-)
„Selfmade Pancakes “

21.01 – 24.01 Touristenhochburg Pucon und der ruhige P.N. Villarica
Von Temuco fuhren wir bald ab von der R5 bis zum Städtchen Villarica, welches uns am Sonntagmorgen verschlafen begrüsste. Weiter am Lago Villarica und dem Vulkan Villarica (einer der zehn aktivsten Vulkane der Welt) entlang und nur „durch Pucon hindurch“. (Denn da „drängen sich Ausländer mit urlaubenden Santiaguinos zusammen“)
Weiter nach Currarehue, eine Mapuche-Ortschaft und schliesslich bis fast zur Grenze zu Argentinien. Am Lago Quillehue im Nationalpark P.N. Villarica, genossen wir - mit nur gelegentlich anhaltenden Touristen - zwei wundervoll ruhige Tage bei einem Aussichtspunkt. Sogar den Vulkan Lanin sahen wir von weitem ;-)
ENG: From Temuco, we drove soon away from the R5 to the town of Villarica, which greeted us sleepily on a Sunday morning. We continued along theLake Villarica and the volcano Villarica (one of the ten most active volcanoes in the world) and just “through Pucon”. (Because "foreigners are crowding with vacationing Santiaguinos") Continue to Currarehue, a Mapuche village and further almost to the border with Argentina. At the Lago Quillehue in the National Park Villarica, we enjoyed - with only occasional tourists - two wonderfully quiet days at a lookout point. Even the volcano Lanin we saw from afar ;-)

FACT`s Parque Nacional Villarica
Dank seiner einzigartigen Mischung aus Vulkanen und Seen gehört dieser Nationalpark zu den populärsten des Landes. Die Highlights des Parks sind seine drei Vulkane: der 2847m hohe Villarica, der 2360m hohe Quetrupillan und – entlang der argentinischen Grenze – ein Teil des 3747m hohen Lanin.
ENG: FACT`s Parque Nacional Villarica
Thanks to its unique mix of volcanoes and lakes, this national park is one of the most popular in the country. The highlights of the park are its three volcanoes: the 2847m high Villarica, the 2360m high Quetrupillan and - along the Argentine border - part of the 3747m high Lanin.
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Vulkan Villarica
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Egal um welche Jahreszeit wo man sich auch in dieser Region aufhält; Wenn das Volcano Risks Alert System zu heulen beginnt, heisst es weglaufen! (Oder fahren)

Zurück in Villarica, rüsteten wir uns im Supermarkt für die nächsten „Natur-Tage“.
Wir fuhren weiter zu einem weiteren Übersichtspunkt, diesmal über den Lago Calafquen. Im Hintergrund links der Vulkan Villarica, mittig der Vulkan Lanin. Wundervolle Aussicht. Wir entscheiden uns gleich hier zu bleiben.
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ENG: Back in Villarica, we prepared ourselves in the supermarket for the next few "nature-days". We drove on to another lookout point, this time across the Lago Calafquen. In the background left the volcano Villarica, in the middle the volcano Lanin. Wonderful view. We decide to stay right here.
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Vulkan Villarica
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Vulkan Lanin
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Nochmals der Vulkan Villarica
24.01 – 26.01 Mirador Lago Calafquen – Bocatoma (Lago Pullinque)
Region XIV: Los Rios
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Was für eine Aussicht! Der Tag könnte nicht besser Starten.
Einfach atemberaubend.
ENG: What a view! The day could not start better. Just breathtaking.

Weiter ging es nun im Uhrzeigersinn um den Lago Calafquen herum.
- Conaripe; Wenn der Vulkan Villarrica explodiert, strömt die Lava direkt auf diese Stadt zu. Das Leben im Schatten eines der aktivsten Vulkane Chiles ist zweifellos ein Leben im Extremen. - Wir selbst haben das Städtchen nur durchfahren. Überall sollte man fürs parkieren bezahlen, wir waren ja auch in der Hochsaison da. Einige schöne Aussichtspunkte später - sowie nach einem Streckenabschnitt welcher abwechselnd aus Asphalt und Schotterpiste bestand (wie hier gebaut wird, wissen wir immer noch nicht...) - kamen wir in Bocatoma bei unserem auserkorenen Schlafplatz am Lago Pullinque an. Wie kann man auch anders, bei guter Gesellschaft von der netten brasilianischen Familie. Zudem feierten wir nun ein Jahr auf vier Rädern mit Lola.
Dieser Schlafplatz für die nächsten Tage war so perfekt, wie man ihn sehr, sehr selten findet; Ruhig, mit sehr wenig Touristen, kein Strassenlärm, nur die Naturgeräusche, direkt am See mit dem Vulkan Villarica im Hintergrund, sonnig, kein Wind und tolle Gesellschaft. Perfekt!

ENG: Next we drove clockwise around the Lago Calafquen.
- Conaripe; When the volcano Villarrica explodes, the lava flows directly to the city. Life in the shadow of one of Chile's most active volcanoes is undoubtedly a life of extremes. - We only drove through the town. Everywhere you should pay for parking, because we were there in the high season. Some beautiful viewpoints later - as well as after a stretch of which alternately consisted of asphalt and gravel road (we still don`t know how they build here...) - we arrived at our sleeping place in Bocotoma at the Lake Pullinque. How else can you do it, with good company from the nice Brazilian family. In addition, we celebrated a year on four wheels with Lola.
To find a place as perfect as this one, is very, very rarely; Quiet, with very few tourists, no road noise, just the natural sounds, right on the lake with the volcano Villarica in the background, sunny, no wind and great company. Perfect!
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Coni machte das erste Mal richtig feine Muffins. Bereits zwei Versuche hat sie gestartet, leider ohne Erfolg. Doch das dritte Mal hat es dann geklappt :-)
ENG: Coni made really fine muffins for the first time. She has already started two attempts, unfortunately without success. But the third time it worked :-) Yummy
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Just BEAUTIFUL
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<3 THANK YOU, LOLA! <3
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The last sunlight
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Das Wetter zeigte sich am letzten Tag noch einmal von seiner schönsten Seite. Bye bye Traumplatz, wir werden dich vermissen.
ENG: Bye bye dream place, we will miss you.
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27.01 – 29.01 Lago Pullinque – Valdivia – zurück auf die „Panam“ R5
Auch die schönste Zeit neigt sich mal dem Ende zu und so verabschiedeten wir uns von den dreien und freuen uns schon jetzt, sie einmal in Brasilien zu besuchen. Wir fuhren nach dem Mittag zurück auf die R5.
ENG: Even the most beautiful time is coming to an end and so we said goodbye to the three and are looking forward to visit them once in Brazil. We drove back to the R5 at noon.
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Wunderschöne Blumenpracht. Überall wo man hinschaut. (Hier auf einer Tankstelle!)
Tags darauf fuhren wir nach Villarica und dort auf die Isla Teja
ENG: Beautiful flowers. Everywhere you look. (Here at a gas station!)
The next day we drove to Villarica and there on the Isla Teja

INFO`s; Valdivia ist die kürzlich ernannte Hauptstad der Region XIV (Los Rios), der jüngsten Region Chiles. Valdivia ist die wichtigste Universitätsstadt in Südchile. Mit ihrem deutschen übersprudelnden Temperament und der feinen Kaffeekultur ist Valdivia zudem die attraktivste Stadt der Region. Dazu trägt auch die landschaftlich schöne Lage an den Zusammenflüssen der Flüsse Rio Calle Calle, Rio Valdivia und Rio Cruces bei. Daher wird sie auch „Stadt der Flüsse“ genannt. Im Jahre 1960 gab es das grösste Erdbeben in der Geschichte, seit Aufzeichnungs-beginn; 9.5 auf der Richter-Skala, etwa 15km weg von der Küste, dort wo die drei Flüsse zusammenführen.
ENG: Info`s; Valdivia is the recently appointed capital of the XIV (Los Rios) region, the youngest region in Chile. Valdivia is the most important university town in southern Chile. With its German overflowing temperament and fine coffee culture, Valdivia is the most attractive city in the region. This is due to the scenic location along the confluences of the Rio Calle Calle, Rio Valdivia and Rio Cruces rivers. That`s why Valdivia is also called “City of Rivers”. In 1960 happened the largest earthquake in recorded history – a 9.5 in the Richter-Scale. It was located about 15km from the coast, where the three rivers converge.

Lachszucht
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und vom kostenlosen Reiseführer für Uruguay, Argentinien und Chile auf:
and from the free travel guide for Uruguay, Argentina and Chile: https://www.getsouth.com
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Wann? Wo?
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