27.01-02.02 Colonia del Sacramento -Fähre UYU-ARG- Chascomus - Mar del Plata – Necochea

27.01-02.02 Colonia del Sacramento -Fähre UYU-ARG- Chascomus - Mar del Plata – Necochea

Freitag, den 27.01.2017

Nach drei Tagen, hiess es Abschied nehmen. Vom Camping, den neuen Bekanntschaften und den Besitzern. Camping Paraizo Suizo wir werden dich in guter Erinnerung behalten.

Den erster Stopp machten wir in La Floresta, um Unterwäsche und Socken für Coni zu kaufen. (Ja ich habe Unterwäsche vergessen ins Bussli zu packen;-))

Nun ging die erste grössere Etappe los. Wir fuhren hinein ins Landesinnere auf der Ruta 11 nach Santa Lucia, weiter nach San Josè de Mayo, sowie auf die Ruta 1 vorbei bei Rosario. Unbeschreibliche Weiten gingen uns auf… Da ist die Schweiz wirklich sehr klein dagegen.

Auf dem Camping in Colonia del Sacramento angekommen, haben wir eine Kleinigkeit gekocht und es uns gemütlich gemacht.

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Samstag, den 28.01.2017

Um 4:45 Uhr hiess es Aufstehen damit wir die Fähre nach Buenos Aires nehmen konnten. Uii so früh aufstehen sind wir doch schon nicht mehr gewohnt…;-)

Es ging zu und her wie auf einem Flughafen. Hat alles Tip-Top geklappt. Ja bis aufs Schiff rauffahren… Da wir vorne noch einen Spoiler haben der recht tief ist, hat er da leider schon gelitten… Grosses Herzflattern hatte Coni und Fabian fragte sich wo sie bleibt… Ja das war nicht unbedingt ein guter Start in den Tag.

Nach ca. einer Stunde auf der Fähre, konnten wir nach einem kurzen Halt bei der „Zollbehörde“ (das Wort ist übertrieben, bei einer Person und einem Häuschen mit einem Schreibtisch) schon wieder weiter.

Wir verabschiedeten unsere Verschiffungspartner und machten uns auf den Weg Richtung Süden. Nach einer gratis Autobahnfahrt... (Wir hatten noch kein Geld gewechselt), machten wir uns auf die Suche nach Aufklebern für unser Bus. Es ist obligatorisch, dass grössere Autos und Lastwagen einen Aufkleber haben, wie schnell das sie fahren, sowie einen roten Streifen. Dabei haben wir Javier kennen gelernt. Die Südamerikaner sind sehr Hilfsbereit. Wir waren sehr froh, dass er Deutsch gesprochen hat und mit uns durch das halbe Städtchen gefahren ist, bis wir unsere Aufkleber hatten. Er liess nicht locker :-)

Sehr gerührt verabschiedeten wir uns. Herzlichen Dank nochmals! Diese Begegnung bleibt uns noch lange in Erinnerung.

Noch schnell Geld abheben und dann ging es weiter Richtung Chascomus. Die Fahrt war holperig, weil es viele Schlaglöcher auf den Strassen hat. In dem kleinen Städtchen angekommen «mussten» wir auf dem Camping zwei Nächte buchen. Somit haben wir die Zeit genutzt um noch den letzten Feinschliff am Bus zu erledigen. Z.B. die erste Reinigung der Solapanels.

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Sonntag, den 29.01.2017

Nachdem wir ausgeschlafen haben, machten wir uns einen gemütlichen Tag. Wir haben noch die Logos aufgeklebt und Moskitonetze aufgehängt… Ja es ist warm und die Viecher sind auch hier vorhanden. ;-)
Lesen und Spanisch lernen gehörten auch dazu... Am Abend konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang an der Laguna Chascomus geniessen. Schon bald hiess es wieder Gute Nacht.

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Montag, den 30.01.2017

Wir sind früh aufgestanden damit wir noch ein bisschen bei «kühleren» Temperaturen weiterfahren konnten. Die Strassen waren in einem besseren Zustand und so ging es Flott Richtung Mar del Plata. Es war sehr warm und in unserem Bus sehr stickig… War das Fenster offen so hat es uns fast die Vorhänge weggeweht und uns dazu. Es ist oft sehr windig in Argentinien.

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Nach der langen und «heissen» Fahrt waren wir froh endlich auf dem Camping Complejo Calasanz anzukommen.

Den halben Nachmittag suchten wir einen Gasadapter für die Flaschen aus Uruguay. Es stellte sich heraus; Argentinien hat andere Gasflaschen und Adapter für Europa gibt es hier nicht. Es blieb uns nichts Anderes übrig als eine neue Flasche zu kaufen. (Der nette Verkäufer sagte uns noch, dass es in jedem Land in Südamerika andere Gasflaschen gibt, das machte Hoffnung.)
So hiess es dieses System wieder neu anzuschliessen.

Am Abend kochten wir unser erstes Südamerikanisches «Rind». Es war lecker. Trotz der neuen Gaskonstruktion hat alles gut funktioniert

Dienstag, den 31.01.2017

An diesem bewölkten Tag machten wir uns auf den Weg Richtung Necochea. Wir waren überrascht wie gut das die Strassen waren, nun ja, sie waren ja auch neu geteert. Unser erstes richtiges Gewitter durften wir auch über uns ergehen lassen. In Quequén angekommen sind wir an die Küste gefahren und fuhren am Eindrucksvollen «Monumento Gesta de Malvina» vorbei.
Kleine Geschichtskunde: Die Arbeit verweist auf die gefallenen Soldaten im Krieg, während des Konflikts auf den Falklandinseln hin. Mit einer Höhe von 35,70 m. und 470 Tonnen Stahlbeton, ist es das höchste Bauwerk in Argentinien, welches in den letzten 40 Jahren erbaut wurde.

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Auf der Suche nach einem Camping fuhren wir in den Parque Miguel Lillo, weiter an den Strand. Die Strassen waren mit Sand bedeckt und nach kurzem weiter fahren entschieden wir uns umzudrehen. (Ausserhalb der Städte sind die Strassen nicht geteert). Auf dem Weg zum nächsten Camping verirrten wir uns auf den neben Strassen, danke Navigationssystem. Nach «Sandstürmen», etlichem «Geholper» und ziemlichem Unbehagen sind wir wieder auf der «normalen» Strasse angekommen. Puuhh.

Doch damit nicht genug. Coni wollte in den vierten Gang schalten, der Bus jedoch hielt das für keine gute Idee. Er stellte einfach den Motor ab! Nun ja das Unbehagen stieg in das unermessliche. Im Schneckentempo fuhren wir zum «El Gringo Camping» in der Nähe. Dort angekommen haben wir den Kofferraum geleert und festgestellt das nichts kaputt war. Wir haben kurz Rücksprache gehalten mit unserem «Reisemechaniker». Danke Dominik! Die Vermutung lag nahe das die Aussentemperatur zu warm war... Naja es war auch nur 30 Grad. Banges hoffen auf Morgen das es nichts Schlimmes ist.

Mittwoch, den 01.02.2017

Als erstes stand heute die Testfahrt auf dem Programm. Und es stellte sich heraus das alles in Ordnung ist. Daumen hoch! Uff waren wir erleichtert.

Wir haben das gute Internet auf dem Camping genutzt um unseren Blog zu schreiben, Fotos zu sortieren und unser weiteres Vorgehen zu planen.

Fazit vom Vortag: Nicht zu hektisch, unser Bus zeigt uns wie schnell wir Reisen sollen.

Kleine Frage in die Runde: Namensvorschläge für unser Bussli…?